Grundpflegerische Leistungen nach SGB XI und XII

Fühlen Sie sich wohl?!

Um sich wohlfühlen zu können, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden, z. B.:

  • man braucht Sicherheit,
  • man braucht frische Luft zum Atmen,
  • man muss sich regelmäßig waschen und sauber kleiden,
  • man muss Essen und Trinken,
  • man muss die Toilette regelmäßig aufsuchen,
  • man muss sich ausruhen und schlafen,
  • man muss sich regelmäßig bewegen,
  • man braucht ein ordentliches Zuhause,
  • man muss sprechen können, um sich mit den Mitmenschen austauschen zu können,
  • man braucht Motivation zum Leben,
  • man braucht soziale Bindungen,
  • man hat Ansprüche auf die Berücksichtigung individueller Bedürfnisse.

 

Arten der Grundpflegerischen Leistungen und Ihre Bedeutung

Grundpflegerische Leistungen sind so notwendig, wie die Luft zum Atmen und das tägliche Brot. Erst durch Ihre Anwendung können wir Mensch sein und am täglichen Leben teilnehmen.

Mit zunehmenden Alter und nach Eintreten einer Pflegebedürftigkeit können körperliche Einschränkungen eintretetn, die das Durchführen der grundpflegerischen Leistungen einschränken oder sogar verhindern. In diesen Fällen ist man auf Hilfe von Außen angewiesen

Mit dem Eintreten der Pflegeversicherung 1995 hat der Gesetzgeber die grundpflegerischen Leistungen im Sozialgesetzbuch XI und XII aufgenommen und dafür gesorgt, dass Pflegebedürftige einen Anspruch auf die Erbringung und Bezahlung dieser Leistungen erhalten, damit sie trotz ihrer Behinderung menschenwürdig am Leben teilnehmen können.

Kirchliche Einrichtungen, wie unsere Sozialstation haben schon lange davor, diesen Anspruch bei den Menschen anerkannt und sie ihrem Anspruch entsprechend unterstützt.

Die Katholische Kirche hat sich seit ihrer Existenz für Pflegebedürftige und Menschen mit Behinderungen eingesetzt und sie so unterstützt, dass sie trotz Behinderung und Pflegebedürftigkeit am Leben teilnehmen konnten.