Klostertage für Mädchen - Projektbericht

Klostertage für Mädchen - Projektbericht

Klostertage für Mädchen: Kloster Sießen, 20. bis 22. Januar 2017

Im Januar hat sich eine Gruppe von sechszehn Mädchen mit zwei Begleiterinnen an einem Freitagmittag mit dem Zug auf den Weg ins oberschwäbische Kloster Sießen gemacht.
Bei eisigen Temperaturen, Nebel und viel Schnee war bereits der Fußmarsch zum Kloster in der Dämmerung ein Abenteuer und die Vorfreude und Neugier waren groß.
Mit im Gepäck 2 Plakate an die Schwestern voller Fragen, die beim Vortreffen und Kennenlernen gesammelt wurden.

Betreut wurde die Gruppe von zwei Schwestern des Jugendhauses St. Elisabeth, das außerhalb der Klostermauern im ältesten Gebäude untergebracht ist.

Auf dem Programm standen: Gebetszeiten und Gottesdienste mit den Schwestern, Bibel teilen, Fragerunden, Klosterführung, Kreatives sowie meditative Tagesabschlüsse in der Krypta mit Gesang und Gitarrenbegleitung.
Viel Zeit war für den persönlichen Zugang zu Gott, Jesus und für Gespräche eingeplant.

Die Mehrbettzimmer waren schnell aufgeteilt, die Gruppenkonstellation harmonisch und die Dienste gern erledigt. Mithilfe war gefordert beim Tisch eindecken, abräumen, spülen, abtrocknen und aufräumen.
Die Mahlzeiten waren lecker. Besonders hat allen das selbstgebackene Brot aus der Klosterküche geschmeckt und beim Sonntagsfrühstück der Honig der Bienen aus dem Franziskusgarten.

Am Samstag in der Mittagspause gab es Gelegenheit zum Spazierengehen und einige vergnügten sich mit lautem Gelächter beim Schlittenfahren.

Nach dem sonntäglichen Mittagessen wanderten alle bei strahlendem Sonnenschein, tiefblauem Himmel und wunderschönem Rauhreif wieder zum Bahnhof nach Bad Saulgau:

Erfüllt von den vielen Eindrücken und Einblicken ins Klosterleben, den Erlebnissen mit den Schwestern und den zwei Tagen und Nächten in fröhlicher Gemeinschaft.

Ein ganz besonders herzliches Dankschön an Sr. Anna Clara und Sr. Marilen!

Alle waren sich einig, dass die Tage in guter Erinnerung bleiben werden und vieles noch nachklingen wird!

Abschließend haben zwei Mädchen das Erlebte in eigene Worte gefasst:

"An diesem Wochenende haben wir sehr viel Tolles über das klösterliche Leben der Schwestern erfahren.
Außerdem durften wir an diesen Tagen an dem Alltag der Schwestern teilhaben und versuchen, uns in ihr Leben einzubringen.
Der Tag hat für uns sehr früh morgens mit dem Morgengebet und der Messe in der Kirche begonnen. Mittags hatten wir etwas Freizeit für uns und abends hat der Tag mit gemeinschaftlichen Dingen geendet.
Durch das frühe Aufstehen, welches wir am Wochenende nicht gewohnt sind, konnte sich die eine oder andere ein Gähnen im morgendlichen Gottesdienst nicht verkneifen.
An diesem Wochenende sind wir jedoch Gott sehr nahe gekommen und sind froh darüber, dass wir dieses Firmprojekt ausgewählt haben."

Giulia & Milena

Text und Fotos: Sabina Wollnitz und Judith Rubröder